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Deutscher geht nimmer :-)





#Foto, #DeutschesEck in #Koblenz am Zusammenfluss von #Rhein und #Mosel

Es braust ein Ruf wie Donnerhall,
Wie Schwertgeklirr und Wogenprall:
Zum Rhein, zum Rhein, zum deutschen Rhein!
Wer will des Stromes Hüter sein?

Lieb’ Vaterland, magst ruhig sein,
Fest steht und treu die Wacht, die Wacht am Rhein!

Dieses ganze Dingens ist wirklich zum Göbeln. Ein Ort großdeutschen Chauvinismus.

Das Denkmal Wilhelms des Ersten war ja 1945 zerstört worden, dabei hätte man es belassen sollen. Aber anstatt die Chance zu ergreifen und diesen Ort zu einem Ort der Mahnung und der Ablehnung jeglicher kriegerischer Gewalt umzugestalten, wurde er zu einer Wallfahrtstätte der deutschen "Wiedervereiniger" ausgebaut. Mit Fahnen der "velorenen" Provinzen im Osten.

Und dann der Gipfel:"Der ehemalige Verleger der Rhein-Zeitung, Werner Theisen, verpflichtete sich zusammen mit seiner Ehefrau Anneliese bereits am 14. November 1987, die Rekonstruktion des zerstörten Reiterstandbildes zu finanzieren und der Stadt Koblenz zu schenken." Und setzte sich damit durch. Unglaublich. Noch besser:"Die Aufstellung erfolgte am Sedantag, dem Tag der Kapitulation von Kaiser Napoleon III., was aber lediglich in Frankreich Beachtung fand. " (Beide Zitate zu finden in der Wikipedia.

Ekelhaftes Ding, wenn Ihr mich fragt.

Ich finde, ein paar Wanderer könntest Du noch rein-gimpen. 😉